Pressemitteilung
Landesfrauenrat fordert Selbstverpflichtung der Landesregierung für mehr Frauen in Führungspositionen
Der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. teilt die allgemeine Empörung über das
Ergebnis der Abstimmung im Deutschen Bundestag zur Einführung einer Frauenquote uneingeschränkt. Bereits im November 2010 forderte die Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates eine 40% Frauenquote für die Aufsichtsräte der Aktiengesellschaften.
Als besonders bitter bezeichnet die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Mechthild Schramme-Haack, die Aussagen der Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Bundesweit wahrgenommen wurden damit die frauenpolitischen Fehler der neuen Niedersächsischen Landesregierung. Nicht nur bei der Kabinettsbildung, bei der Besetzung der Stellen für StaatssekretärInnen, sondern auch die Ablösung der einzigen Polizeipräsidentin in Osnabrück, geben Anlass für Häme in der politischen Auseinandersetzung.
Insbesondere die ehemalige Osnabrücker Polzeipräsidentin Heike Fischer hatte in ihrem Wirken die Förderung von Frauen in den Focus genommen und hat dadurch im Landesfrauenrat mit einem Redebeitrag beim Jahresempfang 2011 für Aufsehen gesorgt und sich Respekt erworben.
Der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. erwartet nun von der Landesregierung eine Selbstverpflichtung, um bei kommenden Personalentscheidungen die Schieflage in der geschlechterparitätischen Besetzung von wichtigen Positionen wieder aufzufangen.
Hannover, 22. April 2013Folgende Downloads wurden gefunden: